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Neue Erfahrungen und Erkenntnisse

Neue Erfahrungen und Erkenntnisse
Wie die Hühner auf der Stange...

Mahlzeit! Es ist wieder einmal viel passiert seit dem letzten Mal. Aber das Wichtigste ist meine Aufgabe, bei der ich die Schüler dabei begleite, Gott näherzukommen und als Gemeinschaft zu leben. Ich bin in dieser Zeit sehr gewachsen, während Gott zu mir spricht – durch viele verschiedene Dinge. Aber dazu später mehr.

Nach der ersten Woche habe ich erzählt, dass ich das Gefühl habe, endlich meine Berufung gefunden zu haben. Jeden Tag quillt mein Herz vor Liebe und Freude über, weil ich das tue, wozu ich berufen bin. Zum ersten Mal in meinem Leben tue ich das, was ich tun soll. Es gibt kein schöneres Gefühl als dieses. Und nach der ersten Woche hielt dieses Gefühl an, und ich konnte in dieser Zeit viel wachsen und eine engere Bindung zu den Schülern aufbauen. Eine meiner Herausforderungen war, dass ich Probleme hatte, einige Dinge im Auge zu behalten. Ich musste meine Autobatterie aufladen, weil ich das Licht angelassen hatte, hoppla. Außerdem sollte ich den Local Outreach im Voraus planen, der aus verschiedenen Aktivitäten besteht, wie zum Beispiel dem Besuch von Kinderheimen oder dem Gebet für Obdachlose und dem Weitergeben unseres Glaubens an sie. Und ich war auch für die Planung unseres Mid-Term Outreaches verantwortlich. Dafür fuhren wir in eine andere Stadt, hatten dort Unterricht und führten am Nachmittag verschiedene Dienste durch. Aber ich schob vieles davon beiseite und räumte anderen Dingen Vorrang ein.

Outreach in ein Dorf

Am Sonntag nach der zweiten Woche wollte ich mir etwas Zeit für mich nehmen und mit Gott über ein paar Dinge sprechen. Ich hatte einige Fragen dazu, was ich nach dem DTS tun sollte, wie ich bestimmte Dinge angehen sollte und wie ich meine Zukunft planen sollte. Im Grunde genommen eine ganze Liste, die ich abarbeiten wollte. An diesem Sonntag verzichtete ich auf Gespräche und die Nutzung meines Handys, damit ich mich ganz auf Gott konzentrieren konnte. Während ich meinen Tag mit ihm verbrachte, bekam ich jedoch keine wirklichen Antworten auf meine Fragen. Ich hatte nur das Gefühl, dass Gott mir sagte, ich solle nach draußen gehen. Also machte ich mich am Nachmittag auf den Weg nach draußen und ging einfach spazieren. Als ich mich im Park hinsetzte, fragte ich Gott, warum er nicht zu mir sprach, wie er es normaler weise tut. Ich war ein bisschen frustriert, da all die Dinge auf meiner Liste noch unbeantwortet waren. Plötzlich spürte ich, wie Gott zu mir sprach: „Schau dich um, sieh und genieße, was ich für dich geschaffen habe.“
Da sah ich die Wolken, die Bäume und das Gras mit anderen Augen. Mir wurde klar, dass ich mich die ganze Zeit nur auf die Antworten auf meine Fragen konzentriert hatte, statt auf meine Beziehung zu Gott. Ich hatte das Gefühl, ich sollte den Moment mehr genießen und mich in Geduld üben. Gott hat all diese Dinge um mich herum geschaffen, damit ich mich an ihnen erfreue, und nicht, um den Moment zu überstürzen und all diese Dinge zu verpassen. Es ist leicht, den Fokus zu verlieren und zu vergessen, was wirklich wichtig ist.

Zwei Wochen später wurde mir das noch deutlicher bewusst. Während einem unserer Lobpreisabende sprach eine unserer Mitarbeiterin über das Thema „Gott als Vater“. Sie sagte, dass Gott uns immer genauso lieben wird – ganz gleich, wie sehr wir uns auch bemühen, wie viele Fehler wir machen, wie viele Menschen wir zu Christus führen oder wie viele Menschen wir enttäuschen. In diesem Moment wurde mir klar, dass ich die ganze Zeit während der DTS nur gestrebt und eine Leistung erfüllen wollte . Ich habe versucht, den Schülern zu zeigen, wie man „richtig lebt“. In meinem Gebet, meinen Handlungen, meinem Denken und meinem Lobpreis habe ich nach Perfektion gesucht, anstatt einfach so vor Gott zu kommen, wie ich bin. Die ganze Zeit über habe ich nach Leistung gelebt, ohne es überhaupt zu merken. Es ist so leicht, den Fokus im Leben zu verlieren und aus den Augen zu verlieren, worum es eigentlich wirklich geht.


Abgesehen von diesen persönlichen Dingen läuft es in der Schule wirklich großartig. Alle Schüler lernen, öffnen sich, leben (meistens) in Harmonie, wachsen über sich hinaus und erkennen so vieles über sich selbst und die Menschen um sie herum. Und ich bin sehr froh, dass ich Teil ihrer Reise sein darf und ihnen bei all diesen Dingen helfen kann. Mir ist klar, dass es etwas ganz anderes ist, mein Leben als „Vorbild“ für die Schüler zu leben, als wenn mich niemand beachtet. Es ist eine Verantwortung, der ich rund um die Uhr gerecht werden muss. Aber es macht mir wirklich Spaß, und dass die Schüler mir näherkommen und sich öffnen, schätze ich sehr. Sie sind mir alle sehr ans Herz gewachsen.

Für uns stehen momentan die Präparationen für unseren Outreach an. Wir werden Anfang Oktober nach Laos fliegen, und nach einigen Wochen dann nach Thailand. Als letztes sind wir für 3 Wochen in Malaysia. Insgesamt werden wir 2 Monate unterwegs sein. Ich war vorher noch nie in Thailand oder Laos, ich bin also sehr gespannt. Anfang des Outreaches, werde ich erneut einen Newsletter schicken um euch ein kleines Update zu geben. Bis dahin.

Gebetsanliegen:

für mich und einige der Schüler sind noch die Kosten des Outreach zu bezahlen:

Ich 500€, Shareen 1500€, Sarah 800€

Teambuilding vor dem Outreach -> klare Kommunikation, Erkennung von Stärken und Schwächen

weiterhin für verstehen von Englisch und schnelleres lernen der Schüler

bitte betet auch für enge Freunde von mir die heiraten wollen, aber finanzielle als auch andere Hindernisse im Weg haben

falls ihr das Bedürfnis empfindet für eine der Personen zu geben, könnt ihr mir das Geld senden mit dem Zweck dazu, danke fürs beten


Kontakt & Support
Kontakt: Email: josiamock.123@gmail.com Support: In erster Linie kannst du mich unterstützen durch Gebete. Wenn du nicht weißt wofür, dann einfach in den letzten Newsletter rein schauen. Das ist das beste was du machen kannst. Ich freue mich riesig über jeden der an mich denkt und für mich